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finderNew York als Spielort ist ja nun alles andere als originell. Und doch, Colin Harrisons hochgelobtes Buch vermittelt uns die Millionenstadt einmal ganz anders. Während seine Akteure durch die Stadt (und insbesondere durch Brooklyn) hetzen, erzählt uns Harrison etwas über den Wandel, die Herausforderungen und die Geschäfte in dieser Stadt. Selten hat man so klar gezeigt (nicht: erklärt) bekommen, wie denn so ein Moloch an Stadt funktioniert, und darüber hinaus zeigt er uns Orte und Winkel, die wir sonst nur selten gezeigt bekommen.

Man könnte The Finder aber auch als Wirtschaftskrimi bezeichnen. Vor der derzeitigen globalen Krise der Finanzmärkte geschrieben, vermittelt es doch etwas von der Arbeitsweise und Verletzlichkeit dieser Märkte.

Jin Li ist Chinesin, bestens ausgebildet, wird sie von ihrem Bruder nach New York geschickt um dort die US-amerikanische Niederlassung seiner Unternehmung zu betreuen. Tatsächlich macht sie aber weit mehr, sie ist die zentrale Informationsbeschafferin, die es dem Bruder ermöglicht über Finanztransaktionen sehr reich zu werden. Dann wird sie Zeugin des bestialischen Mordes zweier junger mexikanischer Immigrantinnen, fürchtet um ihr Leben und taucht ab. Ihr Bruder, der erfolgreiche aber im globalen Maßstab doch provinzielle Kriminelle kommt nach New York und zwingt Ray Grant,  ihren weißen Freund nach ihr zu suchen. Ray selber ist zum Glück findig genug um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Von all dem weiß Tom Reilly nichts. Er ist Vizepräsident von Good Pharma und puscht die Firma an den Finanzmärkten, dass es kracht. Der Kurs der Aktie geht seit Jahren nach oben, doch seit einer Weile ist da der Wurm drin, um 30% ist der Kurs eingebrochen, das wiederum macht Bill Martz nervös, der mehrere hundert Millionen mittels eines Fonds investiert hat. Er versucht Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen um die Ursache für die Abwärtsbewegung des Kurses zu finden und den Kurs wieder nach oben zu pushen.

Harrison erzählt seine Geschichte (natürlich) aus wechselnden Perspektiven. Was die Erzählung auszeichnet, ist das Gespür für die Personen. Harrison ist ein Philosoph der kleinen Dinge. Wer ein Thriller lesen will, bei dem das Gaspedal ständig durchgedrückt ist, für den ist das Buch nichts, denn der Autor erzählt auch von den Lebensumständen der Personen, so macht er sich zum Beispiel angesichts des geheimen Treffens zweier reicher Finanzmarktakteure in einem Park/Wald Gedanken über die Orte in denen solche Leite meditieren. Dennoch ist The Finder ein hochdramatischer Thriller, zum Schluss verdichtet sich die Handlung in kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven.

Mit seiner Geschichte und seinen Personen ist The Finder ein eigenständiges, gut erzähltes Buch, es ist gelungen, durchdacht, wie überhaupt klug und lädt den Leser ein über ganz unterschiedliche Dinge nachzudenken.

bernd

Das mag nicht so viel mit Krimi zu tun haben, aber der Bulwer-Lytton Fiction Contest, der die schlechtesten Anfänge von unvollendeten Büchern auszeichnet, hat sehr unterhaltsame Kandidaten.

She walked into my office on legs as long as one of those long-legged birds that you see in Florida–the pink ones, not the white ones–except that she was standing on both of them, not just one of them, like those birds, the pink ones, and she wasn’t wearing pink, but I knew right away that she was trouble, which those birds usually aren’t.

Mehr -> hier und weitere Erläuterungen -> hier.

bernd

(Deutsch: Kurier des Todes)

faithful-spy-200

Mindestens ein Jahr lang lag das Buch in meinem Regal, und obwohl es einer der besten Spionagekrimis und obwohl es von le-carrescher Qualität sein soll, so richtig gereizt hatte es mich bisher nicht das Buch zu lesen. Nun weiß ich warum.

John Wells hat geschafft, was sonst scheinbar niemand geschafft hat, er ist als verdeckter CIA-Agent bei al-Kaida unter gekommen. Nicht, dass man dort so richtig Vertrauen in ihm gefasst hätte, nein, sein Leben unterliegt ständig neuen Prüfungen. Aber immerhin: Seit circa 7 Jahren ist er dabei und lebte in Tschetschenien, Afghanistan und nun in Pakistan und so plötzlich interessiert man sich für ihn. Er erhält den Auftrag in die USA zurückzukehren und sich bereitzuhalten.

All die Jahre hatte der CIA nichts von ihm gehört. Kein Wunder also, dass man auch dort an seiner Treue zweifelt. Und als dann auch noch kurz nach seiner Rückkehr ein fürchterliches Attentat stattfindet und al-Kaida dafür die Verantwortung übernimmt, scheint seine Mission gescheitert zu sein. Er jedoch ahnt, dieses Attentat ist nur der Anfang von etwas sehr viel Größerem, und so beginnt ein Katz-und-Maus Spiel zwischen dem CIA, ihm und der al-Kaida-Zelle in den USA.

Es ist natürlich eine hochspannende Geschichte, die Berenson da entwickelt, zudem hat der der gelernte Journalist, wie einige Stellen zeigen, offensichtlich gut recherchiert und er kann auch die Motivationslage der Protagonisten (z.B. des US-amerikanischen Foltermeisters) plausibel aufzeigen. Kurz: The Faithful Spy ist ein Buch, das man trotz seines üppigen Umfanges zügig durch hat.

Das Problem ist jedoch, dass Berenson zu viel will. Er weiß so viel und will so viel erzählen, dass er viele Szenen zerdehnt. Da ist es dann kein Wunder, dass plötzlich 174 Seiten vorbei sind und das Buch erst so richtig beginnt – eine Alex Carr fängt bei dieser Seitenzahl üblicherweise an ihre Geschichte so langsam aufzuräumen. Das ist alles nicht ungelehrig und Berenson hat auch die Gabe Informationen so aufzubereiten, dass man sich als Leser gut bedient fühlt. Aber das ändert nichts daran, dass er, salopp formuliert, schwätzt. Dieser Hang findet sich nicht nur in den einzelnen Szenen, sondern auch in der Geschichte selber, da muss dann noch irgendwann ein Mikrobiologe her und gefährliche Organismen züchten. Durchaus gut dargestellt, mit so kleinen Fehlern, dass diese lediglich sehr Versierte entdeckten, die Problematik der Anzucht zum Beispiel ist außergewöhnlich gelungen dargestellt, aber dennoch wirkt dieses Element irgendwie als Fremdkörper in der Geschichte.

Berenson offers a very American story [...]” steht auf dem Umschlag und dem kann man nur zustimmen. Ein guter, reiner US-Amerikaner verteidigt das Land gegen die bösen Terroristen aus dem Osten und zur Not auch noch gegen die Beamtenmentalität in den eigenen Diensten, so einfach ist das.

bernd

John Douglas Marshall hat einen schönen und einsichtsvollen Beitrag über Alan Furst geschrieben, den man auf The Daily Beast nachlesen kann.

Der Beitrag erläutert die Schreib- und Arbeitsweise Fursts, “People know accuracy when they read it; they can feel it,” Furst emphasizes. “So when characters in The Spies of Warsaw play tennis, readers can be sure the Poles did play a lot of tennis back then.” und zeigt auch wie man die Bücher Fursts lesen sollte.

Glaubt man dem Beitrag, scheint Deutschland das einzige Land zu sein, in dem der Autor scheiterte, “There are now more than 1 million copies of his novels in print, with editions around the globe in 17 languages. Every Furst novel since Kingdom of Shadows has been a bestseller including his 10th and latest novel, The Spies of Warsaw,[...]“.

bernd

Die Besten im Juli

Bei -> Arte gibt es die Krimiwelt-Bestenliste des Monats Juli 2009:

1. Fred Vargas – Der verbotene Ort

2. Leif GW Persson- Sühne

3. Don WinslowPacific Private

4. Roger SmithKap der Finsternis

5. P.D. JamesEin makelloser Tod

6. Nick Stone – Der Totenmeister

6. Monika Geier – Die Herzen aller Mädchen

7. Michael Robotham: Dein Wille geschehe

8. Stefan Slupetzky – Lemmings Zorn

9. Garry Disher: Beweiskette

Stop-and-Go auf der Liste, während es letzten Monat sieben neue Titel gab, gibt es diesen Monat lediglich drei (und ein halben)- Die Herzen der Mädchen ist zurück, sehr schön. Robothams Dein Wille geschehe hatte etwas länger gebraucht, kurios finde ich die Platzierung von P.D. James, Andreas Ammer hatte sie gewissermaßen schon vorweg genommen.

Vier der zehn Bücher sind Tb-Ausgaben, drei Bücher sind von deutschsprachigen Autoren, drei Bücher sind von Frauen geschrieben, drei der Titel sind neu.

bernd

Splitter

  • Lee Goldbergs, Drehbuchautor und bekannt für seine Bücher der Serie um den skurrilen Detektiv Monk hat zwei Bücher (Kurzgeschichten und ein Thriller) für das Kindle von Amazon aufbereitet. Jüngst berichtete er über die Verkaufsergebnisse. Gemessen daran dass, Goldberg bekannter ist und sich auch bemühte diese Bücher im Netz zu bewerben, nehmen sich die Einnahmen relativ bescheiden aus. “I don’t see this as the future of self-publishing, at least not yet. It would take a lot of promotion to reach a wide enough audience to create enough sales to make this financially lucrative [...]“.
  • Olen Steinhauer, dessen Buch The Tourist demnächst auch in deutscher Übersetzung erscheint, wird Gastprofessor an der Universität Leipzig. Die Stelle ist wohl von Picador gesponsort und ist am “American Studies department” angesiedelt, er gibt dort eine Veranstaltung in Literatur und eine in “creative writing” .
  • Als “Plot-Point Techno Madness!” bezeichnet Matt Beynon Rees Stieg Larssons Girl with the Dragon Tattoo (deutsch: Verblendung). Rees stört der “journalistische Ansatz” des Buches und ihn stört vor allen Dingen “In “Dragon Tattoo,” the eponymous heroine is the now generic thriller/mystery character: the Internet hacker genius. Whenever Larsson needs to inject some new information or to unravel a tricky plot point, his hacker opens up her laptop and links into www.secretgovernmentinformation.com, the well-known (to fiction writers) site where all governments, in particular their intelligence networks, store material they want to be sure is available only to fictional hacker geniuses (and by proxy to thriller writers).” wobei er anmerkt, dass Larsson natürlich nicht der einzige ist, der das Internet neuerdings dazu verwendet dem Helden jedwede Wissen zu verschaffen.

bernd

3351032560Fred Vargas Bücher hatten ja schon immer einen leicht unwirklichen Touch. Der verbotene Ort scheint jedoch noch einen Schritt weiter zu gehen. Adamsberg, der Kommissar, der seinen Eingebungen folgt und für die nackten Fakten seinen Stellvertreter Danglard in Anspruch nimmt, muss sich auf die Vampirjagd begeben.

Erst ist es ein eigenartiger Fund in London, wo Adamsberg sich auf einer internationalen Polizeikonferenz langweilt, später wird dann eine vollkommen zerhackstückte Leiche in Paris gefunden und dann scheint der Kommissar selber im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Es ist, wenig überraschend, eine überdrehte Geschichte, es ist, schon ungewöhnlicher, aber auch eine sehr komplexe Geschichte. Adamsberg reist durch Europa und durch die Zeit, Ereignisse aus dem 18. Jahrhundert sind plötzlich wichtig, Fälle und Ereignisse werden miteinander verwoben, dass es eine Pracht ist und Adamsberg erlebt Gruseliges.

“Tut mir leid” , sagte Adamsberg, und trank sein Bier aus, “ich hatte keine Zeit, mir um all das einen Kopf zu machen. Danglard ist darauf gekommen. Da waren die abgschnittenen Füße, die Hölle von Garches, die Schüsse auf Emile, der Mord in Österreich, der Onkel in Serbien, meine Sicherung, die durchbrannte, die Katze, die ihre kleinen zur Welt brachte, es tut mir wirklich leid. Kein Gedanke an diese Leiter und auch keine Zeit, über all die Leute nachzudenken, die da raufgeklettert sind.”

Wie auch schon in früheren Büchern, scheint die Geschichte jede Vernunft zu übersteigen und jede Ordnung zu sprengen und wie in früheren Büchern auch, holt Vargas dann zum Ende hin alle ihre so phantastischen Geschichten ‘rein und schafft in dem von ihr kreierten Chaos Ordnung. Mag die Wirklich auch noch so magisch daherkommen, so verstehe ich es, sie bleibt rational erklärbare Wirklichkeit – der Rest ist Teil unser Fantasie.

Der verbotene Ort ist ein Buch für Menschen die um des Lesens willen lesen, die üppige, überbordernde, fantasievolle Geschichten wollen. All das gibt es bei Vargas, all das gibt es diesmal sogar noch ein wenig mehr. Dabei und zudem ist es ein lustiges Buch, das auch von den Marotten Adamsbergs, dem Kontrast Adamsberg und dessen Stellvertreter und der Vielzahl skurrilen Figuren lebt, mit denen das Buch ausgestattet ist.

Kurz gesagt: In einer großartigen Serien ist Der verbotene Ort ein würdiges Mitglied.

bernd

Aufbau Verlag, 2009
Original: Un lieu uncertain, 2008
Übersetzt von Waltraud Schwarze

Bei der New York Times gibt es eine Karte der Stadt New York, die es interaktiv erlaubt, die von der dortigen Polizei in den letzten Jahren registrierten Morde nach unterschiedlichen Kriterien wie Alter, Rasse, Geschlecht usw. von Opfer und Täter auszuwerten. Man kann auch die einzelnen Punkte auf der Karte, die Opfer repräsentieren auswählen und einige Informationen zu ihnen erhalten. Meistens, so scheint es, wird der Täter nicht gefunden.

Adrian McKinty weist in diesem Zusammenhang auf den Umstand hin, dass doch eine auffallende Diskrepanz herrscht zwischen der Scheinwirklichkeit in Krimiserien die in New York spielen, mit zumeist weißen Opfern und der Realität mit fast ausschließlich schwarzen und hispanischen Opfern (zusammen circa 90%)- ähnlich ist die Relation bei den Tätern – irgendwie bekommt man das Gefühlt, da steckt System dahinter.

Im Artikel der New York Times zu den Daten wird noch auf einen anderen Umstand hingewiesen: “Last year, as few as eight women died at the hands of strangers“, auch das ja ein gern gepflegtes Bild.

bernd

TSoWarsawAlan Fursts Bücher wirken immer etwas unzeitgemäß, wenig ist in ihnen zu spüren von der häufig aufgesetzten Dramatik vieler moderner Thriller. Für eine Weile wurden diese Bücher sogar ins Deutsche übertragen. Damit scheint es aber seit dem vorletzten Buch, The Foreign Correspondent wieder vorbei zu sein. Schade eigentlich, denn durch seine seidige Formulierungen und seinen unaufdringlichen Darstellungen qualifiziert sich der Autor für die Leser gediegener Lektüre – aber nicht nur für die.

Sein ewiges Thema sind die kleinen und stillen Helden, die sich im Angesichts des (drohenden ) Kriegs bewähren. Sein neues Buch, The Spies of Warshaw zeigt einen dieser typischen Helden in einem der typischen Abenteuer Fursts. Die Geschichte spielt im Warschau der späten 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, dort gibt es ein wenig Boheme, ein wenig Weltuntergangstimmung, ein wenig “savoir vivre“. Oberstleutnant Jean-François Mercier ist der französische Militärattache dort, regelmäßige Empfänge und die Beaufsichtigung von einigen Spionen prägen seinen Alltag. Er ist nicht unerfolgreich bei den Frauen, stammt aus einer alter Familie, hat im ersten Weltkrieg gedient und diesen zwar nicht unbeschadet aber doch ohne Verlust von Gliedmaßen überstanden. Keiner also, den man einen Held nennen würde, aber jemand, der selbstverständlich zu Ende führt, was er begonnen hat.

Der Dienst langweilt ihn ein wenig. Als erst einer seiner deutschen Spione und dann auch Mercier selber in Bedrängnis kommt, öffnet sich das Tor zu einem größeren Abenteuer. Mehr noch als der Erzfeind, Frankreich scheint Polen gefährdet und es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis Deutschland nach seinen Nachbarn greift. Wie würde Frankreich dann reagieren und wenn es zu einer Auseinandersetzung mit Deutschland käme, wie sähe Deutschlands Stratege aus ? Man müsste doch irgendwie einen Spion bei den Deutschen platzieren. Urplötzlich ist The Spies of Warsaw ein spannendes Buch. Weniger weil sich die Handlung hochdramatisch verdichtet, sondern weil es auch so scheinbar nebenbei die Auseinandersetzung zwischen den Konservativen unter Marschall Pétain und den Modernisten unter General de Gaulle um die damalige Militärdoktrin Frankreichs darstellt.

Auch hier ist wieder so eine Geschichte Fursts, die keinen rechten Anfang hat. Wir blenden uns einfach ein ins Leben Merciers und verfolgen dieses, ebenso wie am Schluss zwar eine Episode endet, aber die Geschichte, wir Nachgeborenen wissen das nur zu gut, die geht weiter. The Spies of Warsaw ist ein reiches Buch, das sich prächtig ins Werk Fursts fügt, der seine Geschichte des Vorkriegseuropas dichter und dichter knüpft.

bernd

Deadly Pleasures und Mystery News gaben die Bücher bekannt, die dieses Jahr für die Barrys nominiert sind. Bestimmt werden die Gewinner nun von den Lesern der beiden Zeitschriften.

Bestes Buch:
Trigger City, von Sean Chercover
The Draining Lake (deutsch:Kältezone), von Arnaldur Indridason
Envy the Night, von Michael Koryta
Red Knife, von William Kent Krueger
The Cruelest Month, von Louise Penny
The Dawn Patrol(deutsch: Pacific private), von Don Winslow

Wenig Überraschendes, alle Titel sind dieses Jahr anderswo auch schon nominiert worden, insbesondere beim Macavity (3 Übereinstimmungen, Trigger City, The Drainig Lake und The Cruelest Month) und beim Anthony (3 Übereinstimmungen, Trigger City, Red Knife und The Cruelest Month), Envy the Night gewann den LA-Book Prize, einzig Dawn Patrol ist bisher nur für den kleineren Dilys Award nominiert worden. The Cruelest Month ist Gewinner des Agatha Awards und düfte eines der erfolgreichsten Bücher der Saison werden.

Best erstes Buch:
The Kind One, von Tom Epperson
Stalking Susan, von Julie Kramer
City of the Sun, von David Levien
Child 44, von Tom Rob Smith
A Carrion Death, von Michael Stanley
Sweeping Up Glass, von Carolyn D. Wall

The Kind One war für den Edgar nominiert, City of the Sun für den Hammett und Child 44 u.A. für den Anthony.

Bestes britisches Buch:
A Simple Act of Violence, von R.J. Ellory
Ritual, von Mo Hayder
The Girl with the Dragon Tattoo, von Stieg Larsson
Shatter, von Michael Robotham
Bleeding Heart Square, von Andrew Taylor
Bruno, Chief of Police, von Martin Walker

Neben typischen Briten wie Larsson und Robotham auch echte wie Ellory, Hayder, Taylor. Martin Walker kenne ich nicht.

Best Paperback Original:
The First Quarry, von Max Allan Collins
Money Shot, von Christa Faust
State of the Onion, von Julie Hyzy
The Black Path (deutsch: Der schwarze Steg), von Åsa Larsson
Severance Package (deutsch: Letzte Order), von Duane Swierczynski
Echoes from the Dead (deutsch: Öland), von Johan Theorin

Money Shot ist eindeutig der Taschbuchgewinner des Jahres, bei allen größeren Preisen wurde das Buch nominiert. The First Quarry und State of the Onion sind auch für den Anthony nominiert. Echoes from the Dead ist auch für den Dagger nominiert und gewann den Preis der Swedish Academy of Crime Writers.

Best Thriller:
Collision, von Jeff Abbott
The Deceived, von Brett Battles
The Survivor, von Tom Cain
Finder, von Colin Harrison
Night of Thunder, von Stephen Hunter
Good People, von Marcus Sakey

Colin Harrison ist für den Hammett nominiert.

Beste Kurzgeschichte:
“The Drought,” by James O. Born
“The Fallen,” by Jan Burke
“A Trace of a Trace,” by Brendan DuBois
“A Killing in Midtown,” by G. Miki Hayden
“Proof of Love,” by Mick Herron
“The Problem of the Secret Patient,” by Edward D. Hoch

Die Gewinner werden zwischen dem 15-18 Oktober bekannt gegeben.

Mit Dank an Rap Sheet.

bernd

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