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Archive for the ‘Living-in-America’ Category

Er hat es also geschafft.

Sage niemand die Mason-Dixon Linie, also die Trennung zwischen Nord und Südstaaten in den USA sei nicht intakt. Wie man bei CNN auf’s Deutlichste sehen kann, sind nur Florida, North Carolina und Virginia nicht der alten Trennung gefolgt (Missouri gehörte früher zum Norden, wird aber heute dem Süden zugezählt und wählte getreulich McCain).

bernd

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Mit diesem Bild zitiert das New Yorker Magazin sich selber . Das Bild hebt darauf ab, dass Sarah Palin, die anscheinend nur einmal im Leben die USA verlassen hat (für einen Truppenbesuch), in einem Interview betonte, dass sie für das Amt des Vizepräsidenten geradezu prädestiniert sei, schließlich grenze Alaska an Russland und man könne den Nachbarn auch mit dem Fernglas sehen.

Wie Strange Maps betont, liegen tatsächlich Big Diomede und Little Diomede in der Mitte der Bering Strasse nur 2.5 Meilen voneinander getrennt. Bei Eis könnte man so von russisches Gebiet auf das der USA kommen.

bernd

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Glaubt ja niemand, dass die US-amerikanischen Präsidentenwahl eine rein inneramerikanischen Angelegenheit ist. Sollte McCain gewinnen, kann man ja nur zu allen verfügbaren und denkbaren Göttern beten, dass er gesund bleibt:

Vodpod videos no longer available.

(Die Meinung der Zuschauer zum ersten „Duells“ zwischen Obama und McCain scheint doch recht eindeutig zu sein.)

bernd

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Sarah Palin Holds Forth on Bush Doctrine, Pakistan

Tatsächlich hat sie keine Ahnung was die Bush-Doktrin ist, die die Begründung für den Einmarsch in Irak lieferte.

Interessant ihre Körpersprache (von der Seite wirkt es allerdings verunglückt, da wirkt sie wie eine alte Frau) und die sehr üppige Verwendung der persönlichen Anrede ihres Gegenübers.

via Barry Eisler

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Tess Gerritsen kommt mmer so ganz nett und scheinbar unbedarft daher und hat es doch faustdick hinter den Ohren. Auf Politik macht sie ja nicht gern, schließlich kann man damit nur Leser verprellen, aber angesichts der Nominierung Sarah Palins meinte sie doch an eine ältere Geschichte erinnern zu müssen. Da ihren KollegInnen bei Murderati die Geeschichte zu heiß war, fand sie Unterschlupf bei J.D. Rhoades.

Als Palin noch Bürgermeisterin in Wasilla, einem kleinen Ort in Alaska war, fragte sie die Bibliothekarin der lokalen Leihbücherei, ob man nicht einige Bücher aus der Zirkulationen nehmen sollte (bannen), ohne dass sie allerdings konkret wurde. Nachdem die Bibliothekarin das ablehnte, wurde diese von ihr gefeuert – der Rauswurf aber nach drohenden Protesten wieder aufgehoben.

Naja, bestätigt irgendwie die Erwartungen, die man von christlichen Eiferern hat, aber die Resistenz innerhalb Murderati den Beitrag zu bringen scheint dann doch übertrieben. Die Geschichte ist mehr als zehn Jahre her und das Bürgermeisteramt in der damals 5000 Seelengemeinde der erste politische Job der damals 32 Jährigen. Auch ihr würden wir zugestehen, dazugelernt zu haben, auch wenn ihr ideologischer Eifer noch ähnlich sen dürfte.

Tatsächlich ist aber das Thema verbannter Bücher in den USA durchaus ein Thema, wir hatten ->das schon mal. Diese Liste zeigt Bücher die dort 2007 oder 2008 aus den Regalen von Büchereien genommen wurden oder denen dieses Schicksal zumindest drohte. Einige Beispiele

  • Colfer, Eoin. The Supernaturalist. Hyperion. […] The books were pulled from the middle school library recommended list because of concerns that the books deal with the occult.
  • Guterson, David. Snow Falling on Cedars. Harcourt; Thorndike Pr.; Vintage. […] Some parents say the book, along with five others, should require parental permission for students to read them.
  • Hosseini, Khaled. The Kite Runner. Bloomsbury. Challenged as appropriate study in tenth-grade honors English class at Freedom High School in Morganton, N.C. (2008) because the novel depicts a sodomy rape in graphic detail and uses vulgar language.
  • Lee, Harper. To Kill a Mockingbird. Lippincott/Harper; Popular Library. […] A resident had objected to the novel’s depiction of how blacks are treated by members of a racist white community in an Alabama town during the Depression. The resident feared the book would upset black children reading it.
  • Rowling, J. K. Harry Potter and the Chamber of Secrets (und weitere Bücher der Serie). Scholastic. […] Removed from the St. Joseph School in Wakefield, Mass. (2007) because the themes of witchcraft and sorcery were inappropriate for a Catholic school.
  • Twain, Mark [Samuel L. Clemens]. The Adventures of Huckleberry Finn. Bantam; Bobbs- […] Merrill; Grosset; Harper; Holt; Houghton; Longman; Macmillan; NAL; Norton; Penguin; Pocket Bks.Challenged at Richland High School in North Richland Hills, Tex. (2007) because of racial epithets. Challenged at the Manchester, Conn. High School (2007) „because the ‚N‘ word is used in the book 212 times.“

Insgesamt sind es 85 Bücher, manche an mehreren Schulen in Kritik geraten, wenn auch, wie man fairerweise zugeben muss, letztlich häufig „freigesprochen“.

Gibt es bestimmt an deutschen Schulen auch, dass eifrige Eltern nicht nur ihre eigenen Kinder sondern auch noch alle anderen schützen wollen.

bernd

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In jeder der bislang sechs Staffeln hat er 24 Stunden Zeit eine terroristische Bedrohung abzuwenden.

Axel Bussmer über 24

Ihre Paranoia kommt der Gesellschaft teuer.

Dabei täten den USA eine Reflexion über die realen Folgen dieser Paranoia vermutlich gar nicht schlecht.

bernd

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David Corbetts Blood of Paradise ist ein offenbar sehr gut recherchiertes Buch, welches überwiegend in El Salvador spielt und die Geschichte dieses Landes und die Beteiligung der USA an ihr als Muster für Irak interpretiert – Dick Cheney und Donald Rumsfeld hatten den Erfolg der USA im kalten Krieg in El Salvador ähnlich gedeutet.

Ausführlich stellt der Autor in einem begleitenden Text seine Motivation und Gedanken dar, und deutet die Lage in El Salvador:

  • an indifferent ruling elite with total civil and criminal impunity;
  • corruption at the highest levels of the national police force;
  • a shadowy mafia comprised of former military officers;
  • rampant child prostitution and human trafficking;
  • devastation of the environment by commercial interests;
  • out-of-control gang violence, exacerbated by U.S. immigration policy;
  • the return of death squads conducting „social cleansing;“
  • the disintegration of the middle class;
  • the emergence of a new political fringe, threatening a return to civil war;
  • the migration of an estimated seven hundred people per day out of the country (most to the U.S.).

Liest man den Beitrag in der Wikipedia über das Land wundert man sich, was Corbett meint, nicht anders ergeht es einem beim CIA.

Die Informationsseiten des Auswärtigen Amtes liefern dagegen schon andere Informationen:

El Salvador weist in Lateinamerika und weltweit eine der höchsten Kriminalitätsraten auf. Im Jahresschnitt kommen pro Tag 10 Menschen durch Tötungsdelikte ums Leben. Die Gefahr von Gewaltverbrechen – insbesondere in der Nähe der touristisch interessanten Vulkane und am Strand – ist überaus hoch, die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen niedrig. Im Falle eines Überfalles ist es dringend geboten, auf Widerstand zu verzichten.

Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen. Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle (schon mancher Unfall wurde fingiert, um den zu Hilfe Eilenden auszurauben).

Man muss sich das einmal vorstellen, 10 getötete Menschen pro Tag, sind im Jahr circa 3650 und in 12 Jahren 44.000 Menschen und das in „Friedenszeiten“. Im Vergleich dazu: Im Bürgerkrieg 1980 bis 1991 sind in El Salvador 70 -75.000 Menschen umgekommen … vielleicht doch, wie Vizepräsident Dick Cheney gesagt hat, ein Vorbild für Irak.

Die Kunst Corbetts ist übrigens, dass er sein Buch von seiner Absicht nicht dominieren lässt, sondern ein nach allen Regeln der Kunst spannendes Buch vorlegt.

bernd

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