Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 20. März 2009

  • Letzte Woche gab es doch relativ viel Negatives zum E-Book Reader von Sony zu lesen. Diese Woche geht Sony in die Offensive. Laut Wall Street Journal hat Sony bisher insgesamt 400.000 der Geräte (weltweit ? nur in den USA ?) verkauft und nun hat sich Sony mit Google zusammengetan. 500.000 Bücher, die Google eingescannt hat und die nicht mehr copyright geschützt sind, werden (angeblich kostenlos) zukünftig für den Reader verfügbar sein. Wenn die Vereinbarung von Google mit den Autoren und Verlagen über die copyright-geschützten Bücher unter Dach und Fach ist, dann hofft Sony, dass Google auch diese geschützte Bücher für den Soy Reader verkauft. Das wäre allerdings ein Coup, der Amazon gar nicht schmecken dürfte.
  • For the past three months, I’m averaging two phone interviews a day. But it’s about the films not about the books, which is a bit awkward because I’ve been a bit cut off from it all,“ so David Peace in einem Beitrag/Interview der Financial Times. Man spricht über das Red Riding Quartet, The Damned United (nicht in Deutschland übersetzt) und Tokyo Year Zero (im Artikel fälschlicherweise Tokyo Ground Zero bezeichnet) und natürlich über Peace‘ besonderen Stil: „I would say that poetry is a more realistic way of expressing the way we think and feel, and I see the books more as extended poems than novels.
  • Zickenkrieg ? Tess Gerritsens Bücher sind nicht so ganz mein Fall, obwohl ich zugestehe, dass sie gut schreiben kann. Ihren Blog finde ich interessant und lese es regelmäßig, Dennoch, ihre mitleidserheischende Art habe ich auch schon mit „greinen“ umschrieben. Nun hat die irische Autorin Josephine Damian Gerritsen als „whiny attention whores“ bezeichnet, wobei „whiny“ ja nun nichts etwas anderes als „greinen“ ist. Die so Angesprochene wehrt sich natürlich (ein wenig), das Publikum antwortet getreulich und wenn man ganz ehrlich ist, „attenten whore“ ist nicht korrekt, dass Gerritsen die Aufmerksamkeit bekommt, die die meisten Autoren gerne hätten, dafür kann sie ja nichts. Ihre Blogbeiträge sind in der Regel tatsächlich informativ.
  • Leonard Cassuto schreibt über Charles Ardai und dessen Buch Fifty-to-One mit dem Hard Case Crime die ersten 50 Bücher der Reihe feiert. Dieses Buch ist anders als die zwei andere Bücher des Autoren in der Reihe nicht unter dem Pseudonym Richard Aleas erschienen, sondern unter seinem wahren Namen (i.e. Charles Ardai), denn so Cassuto, Professor für Englisch an der Fordham University und Autor des Buches Hard-Boiled Sentimentality: The Secret History of American Crime Stories: „[…]his talent made it clear that he wasn’t using his publishing house as a personal vanity press.“ – das hatte man aus erfahrener deutscher Hand anders gelesen.

bernd

Read Full Post »