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Archive for 18. März 2009

Zu den zahlreichen schwedischen Autorinnen, die schon einmal als Prinzessin (des Kriminalromans) durchs Dorf getrieben wurden, gehört auch Camilla Läckberg. Folglich wurde sie vom Guardian nach ihren zehn schwedischen Favoriten gefragt. Herausgekommen ist dabei folgende Liste:

1. Das grobmaschige Netz von Håkan Nesser
2. Geschehnisse am Wasser von Kerstin Ekman
3. Die Flüchtige von Karin Alvtegen
4. Sonnensturm von Åsa Larsson
5. Die fünfte Frau von Henning Mankell
6. Den du nicht siehst von Mari Jungstedt
7. Scham von Karin Alvtegen
8. Öland von Johan Theorin
9. Verblendung von Stieg Larsson
10. Mittwinterblut von Mons Kallentoft

Lediglich drei der Bücher habe ich gelesen, von vier der Autoren habe ich noch kein Buch gelesen. Bemerkenswert ist, dass Karin Alvtegen zweimal auf der Liste erscheint, sie ist ja auch eine feine Autorin (findet auch Petrona und wohl auch Henny Hidden). Interessant ist auch, dass ein gewisses Ehepaar gar nicht auftaucht.

Und auch wenn es manche Leser der Couch nicht so gerne sehen, dass ich Rezensionen zu Stieg Larssons Bücher verlinke, Lee Goldbergs Besprechung von Larssons Verblendung ist schon interessant und passt als Kontrast hierher: „The book is two-thirds exposition… we’re talking hundreds and hundreds of pages of numbingly dull backstory that brackets the one third in the middle where something actually happens. Unfortunately, what happens isn’t ambitious, insightful, fiercely smart or even mildly interesting. And it’s all written with cliche-ridden prose that is so bad that it’s distracting.

bernd

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Ponpon ließ einen Bewusstseinsstrom auf mich los, der James Joyce, Virginia Woolf, Marcel Proust und sogar Aguz Atay hätte vor Neid erblassen lassen.

Der noch beste Satz aus Mehmet Murat Somers Erstling Die Prophetenmorde. Am anderen Spektrum steht der üblicherweise lektürebeendende (vermutlich witzig gemeinte, auf die sozialen Verhältnisse in Anatolien anspielende) Satz:

Er war von Geburt an behindert, als Folge einer Verwandtenehe.

bernd

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Es ist wohl ein Zeichen des geringen Prestiges, welches der Dilys Award genießt, dass die Meldung seiner Vergabe in den englischsprachigen Blogs nur eine Randnotiz ist.

Wie auch immer: Der Gewinner 2009 ist Trigger City von Sean Chercover

Angesichts der hohen Qualität des Erstlings Big City, Bad Blood, durchaus plausibel.

Die anderen Kandidaten gibt es -> hier.

bernd

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