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Archive for 6. März 2009

Da ich nicht in den USA lebe, die Bild-Zeitung auch dann nicht läse, wenn sie hipp wäre, will mir nicht ganz einleuchten, weswegen die neue „soziale Kultur“ bei seriösen Blogs en vogue ist (so richtig erschlagend -> hier). Ob diese neuen Medien jetzt das neue Marketingtool sind und, wie manche Autoren meinen, wirklich Kunden gewinnen oder binden kann ich nicht beurteilen, ich könnte mir aber vorstellen, dass da irgendwann die Speicher beim Interessierten überlaufen – und sie da: Die New York Time fürchtet ähnliches.

Anyway, dazu passt sehr schön ein Satz Margaret Atwoods, den Sandra Scoppettone letztens zitierte:

Wanting to know an author because you like his work is like wanting to know a duck because you like paté.

Eine, die bei Twitter und Facebook ihr Privatleben zu Markte tragen könnte, ist die kluge Tess Gerritsen, aber sie will nicht wollen. Wenn man den New York Times Artikel liest (bei dem man nicht weiß, ob man lachen, toben oder weinen soll), meint man zu ahnen, dass es in den USA schon um etwas anderes geht. Während die einen anhimmeln und leere Accounts für ihre Stars generieren, die diese nicht benutzen und  dennoch Follower haben, was einen irgendwie an Douglas Adams oder Monty Python erinnert, scheißen die anderen ihre „Fans“ mit Nichtigkeiten zu –  so ist das sicher von vielen Nutzern nicht gedacht.

bernd

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Ich weiß jetzt nicht, ob diese Aussage über Jan Costin Wagner mich wirklich zum Lesen animiert. Entweder, so suggeriert der Satz, handelt es sich um ein me-too Produkt, oder aber auf den 288 Seiten des Buches geht es ziemlich redundant zu … wir werden sehen.

bernd

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