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Archive for 2. März 2009

Brian Evenson ist einer der Genreautoren, die nicht hauptsächlich Krimis schreiben. Evenson ist mehr im Horrorbereich heimisch und gewann mit einer Geschichtensammlung einst auch den Preis der International Horror Guild (IHG), und das was man im Englischen Literary Fiction nennt, schreibt er auch. Sein Buch The Open Curtain, das sowohl für den Edgar als auch den IHG-Preis nominiert war, zeigt die Bandbreite Evensons recht deutlich. Für Leser, die das Krimigenre auch an den Rändern nach Weidegründen absuchen, ist es eine beeindruckende Reise in das Innere einer Seele, die den Kontakt zur Realität verliert.

Sehr schön deshalb, dass dieser Tage ein neues Buch von Evenson herauskommt. The last Days vermählt „detective mystery“ und „religious fiction“ – Evenson war einst Mitglied der Mormonen und verlor über sein erstes „unbotmässiges“ Buch, einen Job an der momonischen Hochschule. Bei John Scalzi erzählt er, wie die Idee zu The last Days in ihm reifte und er erzählt von den Klassikern, die ihn beeinflussten wie James M. Cains The Postman Always Rings Twice, Dashiell Hammetts Red Harvest und The Dain Curse, Philip K. Dick, Jonathan Lethems Gun, with Occassional Music (das ich nicht kenne) und Peter Straub’s The Throat (ebenso).

bernd

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Anläßlich des 80. Geburtstags von Len Deighton gibt es (wenn vielleicht auch etwas verspätet) bei Shots eine schöne Hommage an den wohl leider chronisch unterbewerteten Autoren.  Was mich wirklich beeindruckt sind die Bilder des Autoren. Seine Bücher habe ich als Schüler und apäter noch Student eifrig gelesen, damals gab es nur selten die Möglichkeit Bilder von Autoren zu sehen, irgendwie hatte ich ihn mir immer ganz anders vorgestellt – wie dem auch sei, die meisten der dort gelobpreisten Bücher kenne und schätze ich, alleine das Kochbuch ist mir fremd.

bernd

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