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Archive for 28. Februar 2009

Bei -> Arte gibt es die Krimiwelt-Bestenliste des Monats März 2009:

1. Richard Stark – Keiner rennt für immer

2. Jan Costin Wagner – Im Winter des Löwen

3. Stefan Kiesbye – Nebenan ein Mädchen

4. Åsa Larsson – Bis dein Zorn sich legt

5. John Farrow – Eishauch

6. Tom Rob Smith – Kolyma

7. Roger Smith – Kap der Finsternis

8. Christine Lehmann – Nachtkrater

9. Zoran Drvenkar – Sorry

10. Philip Kerr – Das letzte Experiment

Ein reicher Schatz tut sich diesen Monat auf.

Roger Smith ist ein neuer Autor aus Südafrika. Mixed Blood, sein erstes Buch erscheint zeitgleich in den USA, UK, Neuseeland, Südafrika, Australien und eben in Deutschland. Auf der Homepage des Autors sind eine Vielzahl von positiven Blurbs zu lesen, und was er sagt -> klingt sehr interessant. So ganz will mir allerdings nicht einleuchten, weswegen der Roman aus dem Amerikanischen übersetzt sein soll, hört sich ja nicht so an, als wenn das Bch in Afrikaans geschrieben sei :“I was born in Johannesburg, South Africa. I have worked in film and TV as a writer, director and producer. My credits as a screenwriter are numerous and my work is seen regularly on African television. I now live in Cape Town, a city as violent as it is beautiful„.  Aufgrund des Vine-Programms gibt es bei Amazon-USA schon 32 „Kunden“-Rezension zu dem Buch, obwohl esh erst am 10. März erscheint.

John Farrow ist das Pseudonym des kanadischen Autoren (von  „literary novels„) Trevor Ferguson, ein ausführliches Interview mit ihm gibt es beim January Magazine, Eishauch ist 1995 unter dem Titel City of Ice erschienen. Philip Kerrs Serie um Bernard Gunther, vor und nach dem zweiten Weltkrieg spielend, erfreut  sich allgemein großer Beliebtheit. Das letzte Experiment müsste das Buch sein, welches Kerr letztes Jahr die Nominierung für den Ellis Peters Award eintrug.

Jan Costin Wagner ist wohl einer der wenigen erfolgreichen Exporte, er  ist auch im englischsprachigen Ausland einigermaßen populär und war letztes Jahr immerhin für den LA-Book Prize nominiert. Erstaunlich die Persistenz von Stefan Kieslbye, der das dritte Mal dabei ist.

Vier der zehn Bücher sind Tb-Ausgaben, drei Bücher sind von einem deutschsprachigen Autor, zwei Bücher sind von Frauen geschrieben, fünf der Titel sind neu.

bernd

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