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Archive for 25. Oktober 2008

In einer immer noch gewöhnungsbedürftigen grafischen Darstellungen gibt es bei -> Arte die Krimiwelt-Bestenliste des Monats November 2008:

1. Heinrich Steinfest: Mariaschwarz

2. Jean-Francois Vilar: Die Verschwundenen

3. Jerome Charyn – Citizen Sidel

4. Norbert Horst – Sterbezeit

5. Deon Meyer: Weißer Schatten

6. Leonardo Padura: Der Nebel von gestern

7. Allan Guthrie – Post Mortem

8. Bernhard Jaumann: Die Augen der Medusa

9. Richard Stark: Fragen Sie den Pagagei

10. Fred Vargas/Baudoin – Das Zeichen des Widders

Möglicherweise kommt man bei uns auch auf den Geschmack und lernt die Bücher Allan Guthries schätzen. Mit Post Mortem (Original: Two-Way-Split) ist als nächste Buch des Autors sein Erstling auf der Liste vertreten, allerdings in der etwas eigentümlichen Hardcoverversion (in UK sind seine Bücher primär immer als Taschenbücher erschienen). Jean-Francois Vilars Buch Die Verschwundenen hat sich auf den zweiten Platz vorgearbeitet, meine Besprechung dieses, wie ich finde, wunderbaren, wenn auch nicht unkomplizierten Buches gibt es Dienstag. Die Persistenz Leonardo Paduras überrascht ein wenig, nicht weil nicht gut wäre, sondern weil es schon den vierten Monat vertreten ist.

Etwas ganz Außergewöhnliches hat sich die Bestenliste für den 10. Platz ausgedacht. Das Zeichen des Widders ist ein Comic, oder wie es neuerdings lautet eine Graphic Novel. Thomas Wörtche zumindest ist schwer begeistert. Angesichts der dräuenden Medienvielfalt stellt sich ein wenig die Frage, wo hinführen wird.

Was die deutschsprachigen Autoren betrifft, scheint es beinahe so, dass Steinfest einer der ganz wenigen ist, der es auf der Liste ganz nach vorne schafft. Im zweiten Monat Nr. 1, an ihm scheint beim deutschen Krimipreis 2008 kaum ein Weg vorbei zuführen.

Drei der zehn Bücher sind Tb-Ausgaben, eines ist ein Comic. Drei Bücher sind von deutschsprachigen Autoren, ein Buch ist von einer Frau geschrieben, drei der Titel sind neu.

bernd

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