Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 6. Oktober 2008

Bei dem schottische Autor Christopher Brookmyre und dem nordirische Autor Colin Bateman scheint es sich um zwei unterschiedliche humane Manifestationen des selben keltischen Plasmas zu handeln. Beide Autoren haben CB als Kürzel, starteten Mitte der 90er Jahre ihre Karriere, schreiben Comic-Thriller und die Cover ihrer Bücher sind ja stilistisch auch nicht auseinander zu halten:

Beide Autoren hatten früher einen anderen Coverstil, wer zuerst gewechselt ist, weiß ich nicht. Bei Brookmyre muss das circa 2006 erfolgt sein, bei Bateman … auch.

Die Nähe der beiden Autoren zueinander wird von den Lesern bestätigt. Die Literaturlandkarte zeigt an, welche anderen Autoren Menschen lesen, die einen bestimmten Autoren lesen. So zeigt die Karte für John Sandford, dass seine Leser auch gerne Michael Connelly, Dennis Lehane, Lawrence Block, Jonathan Kellerman, James Lee Burke, Stuart Woods und Harlan Coben lesen, umgekehrt lesen aber Michael Connelly-Leser eher selten John Sandford.

Auch wenn man das nicht zu ernst nehmen darf (zumal ich auch nicht weiß wie die „Daten“ gewonnen werden), dennoch, betrachtet man das aus der Sicht der Leserschaft Colin Batemans, so sieht man, dass Brookmyre deutlich am nächsten liegt:

Und betrachtet man das aus der Sicht der Leserschaft Christopher Brookmyres, sieht man, dass Bateman deutlich am nächsten liegt:

Dabei gibt es Unterschiede zwischen beiden, Dienstag mehr.

bernd

Read Full Post »

Der früher als Ellis Peters Historical Dagger bezeichnete Preis wird an historische Krimis vergeben. Wobei unter Historie die Vergangenheit bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein verstanden wird. Die Jury besteht aus dem letzten Preisträger, Kritiker und Historiker.

Dieses Jahr gibt es folgende Nominierungen;

The Death Maze von Ariana Franklin
A Quiet Flame von Philip Kerr
Death on a Branch Line von Andrew Martin
Revelation von CJ Sansom
Bleeding Heart Square von Andrew Taylor
Stratton’s War von Laura Wilson

Der Preis wird seit 1999 vergeben. Andrew Taylor, C.J. Sansom und Ariana Franklin haben schon gewonnen, letztere 2007, deshalb sollte sie eigentlich zur Jury gehören. Mit A Quite Flame ist Philip Kerr, ein sehr interessanter Autor, zurück im Licht der Krimiöffentlichkeit. Zwischen 1989 und 1991 erschienen seine sog. Berlin Noir Trilogie, die wohl auch in Deutschland viele Freunde fand. 2006, mit The One From the Other nahm er die Erzählung des Lebens Bernard Gunther wieder auf. Das Berlin der NS-Zeit, das in der Trilogie dargestellt wurde, verlässt dieses Buch; Gunther musste ins Südamerika der 50er Jahre (eine sehr schöne Zusammenfassung gibt es -> hier). A Quit Flame setzt die Geschichte nun fort.

bernd

Read Full Post »