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Archive for 7. Dezember 2007

Ein Y für ein I ?

„Hardboiled fridays“ nennt Duane Swierczynski einen Beitrag über James M. Cains Shamless (a.k.a. The Root of Her Evil) und liefert auch ein Zitat aus dem Buch mit.

In diesem Zitat kommt das Wort „polyclinic“ vor und ich muss zugeben, dass es mir bisher noch nicht bewusst untergekommen war. Vielleicht, so dachte ich, wird das Wort heutzutage nicht mehr verwendet. Google und insbesondere Leo belehrten mich aber eines besseren. Dann interessierte mich’s, ob es denn auch den Begriff „policlinic“ im englischen Sprachgebrauch gäbe. Und siehe da, man findet über Google entsprechende Treffer.

Was nun ? Und hier gibt es eine interessante Erläuterung bei Leo. „Policlinic“ sei veraltet und „polyclinic“ eher britisches Englisch [als ich in Galway/Irland als Student im Krankenhaus eine längere Zeit ein Praktikum (auch in einer Ambulanz) machen, sagten alle „outpatients“ nie „polyclinic“]. Das Wort „polyclinic“ ist natürlich gruslig. Poly und Poli leiten sich vom Griechischen ab, dabei bedeutet poly „viel“ und Poli, Polis „Stadt“. Sprachlich korrekt wäre also eine polyclinic eine Klinik für verschiedene Fachbereiche. Eine Klinik für die ambulante Versorgung ist jedoch eine Stadtklinik, also eine Poliklinik.

bernd

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Während Erfolgsautoren wie Barry Eisler sich Gedanken um die Zukunft des Buches macht und sich überlegen welche Folgen neue Darstellungsformen für Autoren haben werden und wie sie sich am Besten platzieren können, macht man sich auf der anderen Seite der Erfolgsskala ganz andere Gedanken. Emanuel Carpenter erzählt in Blogging in Black über die Leute, die von den neuen Stategien, wie „Selfpublishing“ profitieren und wo er dabei bleibt.

Die Autoren seien nicht wirklich diejenigen die profitierten, denn genug Geld um davon leben zu können, erwirtschaften sie nicht. Dennoch wird Geld umgeschichtet. Nur wohin ?

Auch Bücher im Selfpublishing-Bereich bräuchten eine ISBN, die für 300$ (pro zehn Stück) gekauft werden muss. Viele der Bücher bräuchten die helfende Hand eines bezahlten Editors und sie müssen gedruckt werden. Die Cover brauchen die Unterstützung ein Graphikers und ohne Werbung erfährt kein potentieller Leser von der Existenz dieser Bücher (eine gekaufte Rezension bei Kirkus kostet 400$). Da müssen also einige Bücher verkauft werden, dass das nicht ein Zuschussgeschäft für den jungen Autor wird.

bernd

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