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Archive for 26. September 2007

Blogethik

In den USA haben Blogs in der öffentlichen Diskussion einen höheren Stellenwert als bei uns. Sie und ihre Rezensionen und Beiträge können deshalb auch einen Einfluss auf den Erfolg von Autoren und Büchern haben.

Eine Diskussion die vor längerer Zeit in den USA ausgebrochen war, drehte sich um die Qualität von Rezensionen die gebloggt werden. Dabei ging es nicht nur um die Fähigkeit der Blogger Bücher angemessen zu bewerten, sondern u.A. auch um die (gelegentlich vorhandene mangelnde) Neutralität und das Veschweigen von Abhängigkeiten – eine gute Zusammenfassung gibt -> dieser Artikel der New York Sun

CyberJournalist.net hat deshalb nun einige ethische Regeln vorgeschlagen (-> hier). Kurz zusammen gefasst lauten die Regeln:

Be Honest and Fair (Quellen angeben; Inhalte nicht klauen; keine Meldungen weitergeben, von denen man weiß, dass sie unwahr sind; usw.)

Minimize Harm (Die Folgen von Berichten bedenken, insbesondere bei Kindern; Schutz der Privatsphäre respektieren; usw.)

Be Accountable (Interessenskonflikte offenlegen; keine Einflussnahme durch Werbende zulassen; usw).

Größtenteils trivial und vernünftig. Und anders als Journalisten gerne meinen, ist das Handeln nach diesen Grundsätzen nicht auf diese Berufsgruppe beschränkt – wenn ich mir -> diese Seite anschaue, auch nicht für alle Journalisten typisch.

Wie das praktisch aussehen könnte, hat Robert Nagle auf seinem Blog Idiotprogrammer -> dargestellt.

Ein aktuelles Beispiel gibt Declan Burke. Der -> weist nämlich darauf hin, dass er letzthin Allan Guthries Hard Man positiv besprochen hatte und dieser nun seinem Buch The Big O eine positive Bemerkung schenkt.

bernd

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