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Archive for 5. September 2007

Man kann das -> was Gregory Huffstutter auf M.J. Roses Blog Buzz, Ball & Hype erzählt, als Ergänzung zu meinen Beitrag -> vom Freitag verstehen. Gregory Huffstutter ist der Medienverantwortliche des Verlags, der M.J. Roses neues Buch The Reincarnationist publiziert und er beschreibt die Marketingstrategie für dieses Buch, genauer gesagt, erzählt er von dem kurzen, 15 sekündigen Werbespot mit dem für dieses Buch im US-amerikanischen Fernsehen geworben wird – insgesamt 9 mal in 5 Tagen.

Man kann Huffstutters Beitrag aber auch als Argumentationshilfe betrachten, wenn ‚mal wieder ein „Markforscher“ anruft und die eigenen Gewohnheiten erfragen will. Denn er beschreibt recht genau, wie die Sendeplätze für den Werbespot, ohne allzu viel Geld auszugeben, ausgewählt wurden und welche Rolle „unsere“ persönlichen Daten dabei spielen.

MJ’s thought was to do a targeted, niche cable buy in a couple key DMAs, utilizing programming that dovetailed with her book’s themes of archeology, reincarnation, and spiritualism.

Es sollte also eine bestimmte Zielgruppe in Nischensendern angesprochen werden. M.J. Rose schätzt ihren „typischen“ Leser so ein: Eher weiblich, mittleres Alter, gutes Einkommen und mit Collegeabschluss.

MJ felt her “sweet spot” for potential readers of this book was adults aged 35-60 with a household income of $75,000+, who also have attended some college or have a higher education degree.  Her readership also skewed female, but MJ didn’t want to walk away from her male readers.

Als nächstes wurden die Profile der Zuschauer von verschiedenen Fernsehkanälen mit dem Wunschprofil verglichen. Es blieben jedoch noch zu viele Kandidaten übrig; auch war klar, dass manche dieser Sender ungeeignet waren, weil ihre Zuschauer zwar dem Profil entsprechen, aber keine Krimis lesen. Deshalb wurde ein Markforschungsinstitut in Anspruch genommen und weitere Daten zur Beurteilung herangezogen [wer sich also immer fragt, was die ganzen neugierigen Leute am Telefon mit den Daten machen, hier ist die Antwort]:

To help answer those questions, the Ad Man [Gregory Huffstutter ] turned to MRI, a research company that surveys thousands of Americans each year about their media usage, purchase habits, and life attitudes:

• Males/Females to show gender skew
• Nielsen DMA market size
– Shows how cable networks perform in cities vs. smaller towns
– Potentially affected decision to purchase network or local cable depending on costs and publishing distribution
• Lifestyle choice: Active Readers
– People who read books more than once a month
– People who have been active in book club in past year
• Life attitude of intellectual curiosity (self-identified)
– I am often interested in theories
– I like learning about art, culture, & history
– I like to understand how the universe works
• TV Habits
– Have watched crime drama (CSI, Law & Order, Crossing Jordan, Without A Trace, etc.) in the past week

Aufgrund dieser Daten wurden dann die Sendeplätze für den Werbespot ausgewählt: Eigentlich ist es gar nicht komisch, vorgeführt zu bekommen, wie Werbeleute versuchen, Menschen maßgeschneidert zu belästigen.

Neugierig auf das Video ? Hier ist es:  

bernd

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