Einige Hinweise
Mai 12, 2008 von krimileser
Bei Poes Deadly Daughters schreibt Jess Lourey über die weibliche Seite der Historie des Krimis - naja, eigentlich nur über Dorothy L. Sayers, Margery Allingham und Agatha Christie, aber dass, z.B. Sayers eine Übersetzung der Göttlichen Komödie abgeliefert hat, wusste ich nicht.
Bei Crime alway pays bringt Adrian McKinty einen wundervollen Beitrag zu Chester Himes Cotton comes to Harlem aus dessen Serie um Coffin Ed und Gravedigger Jones
Während Joachim Linder weniger rühmliche Beispiele zitiert, zeigt die Harvard Law School, dass es definitiv auch anders geht. Denn zukünftig wird sie nicht nur das Wissen der Welt mehren, sondern auch darüber berichten, sprich: Open Access für alle Forschungsergebnisse. Wenn das ein Zeichen des Wandels ist, dann Oh, Ihr Wissbegierigen der Welt jauchzet und frohlocket (via Barbara Fister).
David Peace findet derzeit ja wieder verstärkt Aufmerksamkeit bei uns, so hat Axel Bussmer heute den Verweis auf seine aktuelle Rezension von 1983, dem letzten Buch des Red Riding Quartett, Axel hat dabei auch ein Zitat Peaces zu seiner Nähe zu Ellroy im Programm, hierzu auch etwas -> hier. Einen größeren Ausschnitt aus dem Interview mit Peace (aus dem Jahr 2004 von Ali Karim) gibt es bei Rap Sheet (weiter unten). Da nun das Quartett komplett vorliegt, durchaus interessant. Mit Informationen zu Peace’ Hintergrund, Einfluss (u.A. Sillitoe) und dem Eingeständnis Karims, dass 1977 schwere Kost war - kein Wunder seinerzeit lag Peace’ Schwiegervater im Krankenhaus und Teile des Buches sind dort entstanden (”[...] contributed to its final flavor“). Auf einen Beitrag im Guardian über Peace hatte dpr ja auch schon hingewiesen.
bernd

