Bei -> Arte gibt es die Krimiwelt-Bestenliste des Monats April 2008:
1. Robert Littell: Die Söhne Abrahams
2. Peter Temple: Shooting Star
3. Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome
4. David Peace: 1983
5. Martin Cruz Smith: Stalins Geist
6. Andrew McGahan: Last Drinks
7. Lee Child: Sniper
8. Lawrence Block: Verluste
9. Michael Collins: Der Bestseller-Mord
10. Allan Guthrie: Abschied ohne Küsse
Neun der zehn Bücher sind aus dem Englischen [den "anderslautenden" Hinweis zu Michael Collins Buch ignorieren wir mit Rücksicht auf die anderen amerikanischen Autoren]. Während die Kommentatoren woanders an den Zeitungsrezensenten zu zweifeln beginnen, haben einige von denen offensichtlich Allan Guthries Abschied ohne Küsse (engl. Kiss her Goodbye) gelesen und für gut befunden. Wenn Tobias Gohlis auch nicht so begeistert ist, hält ihn das hoffentlich nicht davon ab, dass stärkere Two Way Split zu lesen, das im Herbst bei Redbook Publishers erscheinen soll.
Und während vor circa einem Jahr kaum ein Krimileser wusste, wo Australien liegt, haben wir diesmal mit Temple und McGahan zwei australische Autoren vertreten. Lee Childs Sniper (engl.: One Shot) ist ähnlich wie Littells Buch (Dienstag mehr) für den suspensesuchenden literarischen Krimileser – was man mit Abstrichen auch für Martin Smith Cruz‘ Stalins Geist (engl. Stalin’s Ghost) sagen kann.
Drei der zehn Bücher sind Tb-Ausgaben. Ein Buch ist aus deutscher Produktion.
Und Georg überlegt vermutlich angesichts der anglophonen Titel dreier Bücher, ob er auswandern soll. In die Vergangenheit, vermutlich. Wohin sonst ?
bernd



